Mit der geplanten Teilortsumgebung Friedberg-Fauerbach würden die Usa-Auen im Bereich Fauerbach weitgehend zerstört. Das ist nicht im Interesse der Friedberger Bürger, wie wir u.a. bei unserem Informationsnachmittag am 6. Januar dieses Jahres an der geplanten Streckenführung festgestellt haben. Die meisten Spaziergänger, Radfahrer und Jogger standen dem Plan, die Auenlandschaft durch eine Brücke von mehr als vier Metern Höhe zu zerschneiden, ablehnend gegenüber.
Durch den Bau der B3a sind der bei Erholungssuchenden beliebte Äppelwoiweg
Richtung Ockstadt und die Usa-Promenade zwischen Friedberg und Bad Nauheim unattraktiv geworden.
Mit dem Bau der Teilortsumgehung Fauerbach würde dann auch noch die Usa-Promenade zwischen
Barbaraviertel und Fauerbach als Refugium für Erholungssuchende zerstört.
Dort wo Kinder heute noch ungefährdet zur Schule gehen können, wie auf dem Bild zu sehen ist, wird die neue Landstraße den Schulweg kreuzen. Genau dort wo dieses Bild aufgenommen wurde.
Gefährdet sind dann auch alle Kinder, die auf dem Spielplatz am Sportplatz spielen, da die neue Straße diesen direkt tangiert.
Diese sicherlich nicht dringend notwendige Straßenbaumaßnahme kostet den hessischen
Steuerzahler knapp 5 Millionen Euro.
Und das bei der immer noch mehr als kritischen Haushaltslage in Hessen. (Verweis zur
Schuldenuhr bei www.steuerzahler-hessen.de/)
Seit Beginn der Planungen in den 80er Jahren ist zwischen der Sülzbergstraße und der Usa ein Neubaugebiet mit ca. 100 Häusern entstanden, das massiv von dieser Straße betroffen wäre. Die Anwohner der Straßen "Am Kindergarten", "In der Höll", "Am Schlag", "Sülzbergstraße", "Theodor-Heuss-Straße" und "Heinrich-Lübke-Straße" werden durch mehr Straßenlärm und Emissionen belastet.